Raus aus der Depression, rein ins Leben!

Vor einiger Zeit habe ich mit Kerstin Werner über meine Depression und den Weg hinaus gesprochen. Schritt für Schritt habe ich mein altes Leben hinter mir gelassen und Veränderung zugelassen.

Danke an alle, die in dieser Zeit zu mir gestanden haben: meine Familie, meine Freunde, meine Ärzte, meine Heilpraktikerinnen (in der Eifel und Plettenberg) und so viele liebe Menschen die mir auf diesem Weg begegnet sind und mir in welcher Weise auch immer geholfen haben. DANKE!

Mehr Infos zu Kerstin Werner findest Du hier:
Kerstin Werner – Die Herzöffnerin
https://www.kerstin-werner.de/
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Das „Innere Kind“

Vor ein paar Wochen war ich zu einem wunderschönen Tagesworkshop zum Thema „Inneres Kind“. Mir ist dort so viel über mich und meine Glaubenssätze klar geworden und ich versuche regelmäßig daran zu arbeiten.

Aber dann passiert etwas, was einen völlig aus der Bahn wirft, obwohl es eigentlich gar nicht schlimm ist. Alte Muster werden abgespielt, das innere Kind wütet und wütet. Es ist verletzt, es ist traurig und es schreit auf… und man hat es nicht im Griff. Man sagt Dinge die man nicht so meint, nicht annähernd… und dann, wenn man das alles mit Abstand betrachtet, fühlt man sich als wäre dies in einer Parallelwelt passiert. Man kann seine eigenen Gedankengänge nicht mehr nachvollziehen. „Das „Innere Kind““ weiterlesen

Der leckerste Apfel der Welt

Ist er nicht schön?

So schön rot und glänzend. Wenn ich ihn aufschneide rieche ich einen frischen, süßlichen Duft. Beim Reinbeißen ist er knackig, saftig, frisch, süßlich und zart schmelzend auf der Zunge. Ich habe noch nie einen Apfel so genossen.

„Es ist doch nur ein Apfel“  werden einige jetzt wahrscheinlich denken.

Ja, es ist nur ein Apfel, aber nach einer Woche fasten ist er für mich gerade das schönste und köstlichste was es gibt. „Der leckerste Apfel der Welt“ weiterlesen

Drei Wochen ohne…

… Ohrenstöpsel. 🙂

15292679_1390088867697751_667542034_oDas ist mir heute bewusst geworden als ich in der Mittagspause in meiner Schreibtischschublade etwas gesucht habe und meine Ohrenstöpsel-Sammlung ganz hinten fand.

Manch einer mag jetzt vielleicht denken: Na und? – Für mich ist dies jedoch ein wichtiger Schritt.

Heute vor 3 Wochen bin ich in ein neues Büro gezogen – mit einem weinenden und einem lachendem Auge. „Drei Wochen ohne…“ weiterlesen

November-Blues

Da bin ich wieder.  =D
Ich hatte mir selbst den Zugang zu meiner Seite „gesperrt“ in dem ich ein Plugin installiert hatte, was nicht kompatibel war. Aber aus Fehlern lernt man.

Es ist einiges passiert in den letzten Wochen. Aber vor allen Dingen der November. Wir werden glaube ich nie Freunde. Aber das ist auch okay, ich muss nicht mit jedem befreundet sein. „November-Blues“ weiterlesen

Was wäre wenn?

Morgen ist es schon 5 Jahre her -> Burnout, nichts geht mehr. Wahnsinn wie die Zeit vergeht. Wenn ich an die Zeit zurück denke, wird mir schon ein wenig anders. Ich stelle mir die Frage:

Was wäre wenn?

Was wäre passiert, wenn mein Körper nicht gestreikt hätte?
Wenn ich weiter in diesem Hamsterrad wäre?
Wie würde mein Leben jetzt aussehen? „Was wäre wenn?“ weiterlesen

Der Sinn des Lebens

Gestern las ich in dem Mindstyle Magazine happinez ein Gespräch von Desmond Tutu und dem Dalai Lama.

Zwei große spirituelle Menschen, die für Freude, Frieden, Vergebung und Liebe stehen. Das Gespräch begann mit der Frage:

Was ist der Sinn unseres Lebens?

Dalai Lama: Glück zu finden – davon bin ich nach vielem Nachdenken überzeugt. Es spielt keine Rolle, ob man wie ich Buddhist ist oder Christ wie der Erzbischof – oder einer anderen Religion angehört oder überhaupt keiner. Aus unserem Innersten heraus erstreben wir nichts als Freude und Zufriedenheit. Doch nur zu oft sind diese Gefühle flüchtig: wie ein Schmetterling, der sich kurz auf uns niederlässt und wieder davonflattert. Die Quelle des Glücks liegt in uns selbst.

[Quelle: happinez, Nummer 8 2016, happinez.de]

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Der Sinn des Lebens. Als ich mich vor einiger Zeit auf der Suche nach meinem Sinn des Lebens machte, war ich sicher, dass es sich um etwas besonders, außergewöhnliches und arg kompliziertes handeln musste. Und es war auch gar nicht so einfach einen Zugang zu diesem Thema zu bekommen.

Ich las jede Menge Bücher, stöberte im Internet und probierte viel aus. Irgendwo musste mein Sinn doch verborgen sein.

Warum bin ich hier auf dieser Welt?

Je intensiver ich suchte, desto schwieriger schien das Thema zu werden.

In dieser Zeit suchte ich auch immer mehr den Zugang zu mir. Zu meinem tiefsten Inneren. Und dort fand ich plötzlich was ich zu lange im Außen gesucht hatte: meinen Sinn. Ein herrliches Gefühl. Und es ist so einfach. Ich weiß jetzt genau warum ich hier auf dieser Welt bin, was mein Zweck der Existenz ist. Und Freude, Glück und Liebe spielen dabei eine sehr wichtige Rolle. ♥

Der Artikel in der happinez hat mir genau das widergespiegelt und mich in dem Wissen um meinen Sinn bestärkt.

Bist Du auch auf der Suche nach Deinem Sinn? Oder hast Du ihn bereits gefunden? Falls nicht, vertrau darauf, dass Dein Sinn tief in Dir enthalten ist. Du kennst Deinen Sinn. Lausche nur tief in Dein Inneres, dann wirst Du ihn finden.

Verallgemeinert kann man sagen: Der Sinn des Lebens ist LEBEN. Mit allen Facetten. Du hast es in der Hand.

Das Puzzle des Lebens

Jeder von uns hat schon mal gepuzzelt, oder? Wenn auch zuletzt als Kind, aber ein Puzzle hatten wir doch alle schon einmal vor uns liegen. Viele kleine Puzzleteilchen auf einem Tisch vereint. Doch wo fängt man an? Sortiert man nach Farbe oder Form? Oder sucht man zunächst alle Randstücke aus um als erstes den Rahmen zu legen? So hat man zumindest eine gute Ausgangsbasis die restlichen Elemente passend einzusetzen.

Puzzeln macht Spaß. Es kann einfach sein wenn man ein Puzzle mit großen und wenigen Teilen nimmt, aber es kann auch ganz knifflig werden je mehr Teile eingesetzt werden wollen und je anspruchsvoller das Motiv ist.

Unser Leben ist auch ein Puzzle. Jeden Tag kommt ein neues Stückchen hinzu. Eine neue Erfahrung, ein Traum, ein Ziel, etwas Glück oder Erfolg. Eine neue Begegnung, eine neue Freundschaft.colorful-1191017_1280Einfacher wird es auch im Leben, wenn der Rahmen zuerst gelegt wird. Wenn dieser feststeht. Als Rahmen können wir unsere Werte nehmen. Wofür stehen wir? Was ist uns wichtig? Was macht uns aus? Und gefüllt wird dieser Rahmen mit den kleinen und großen Puzzlestücken unseres Lebens: Familie, Freundschaften, Liebe, Beziehungen, Träume, Hobbies, Beruf(ung), Glück, Sehnsüchte, Ziele u.v.m.

Es kann auch mal sein, dass ein Puzzlestück einfach nicht mehr passt. Ein lieber Mensch verlässt uns, eine Beziehung oder eine Freundschaft wird beendet. Aber auch diese Lücke wird wieder gefüllt. Es findet sich ein neues Puzzlestück, das vielleicht sogar besser passt. Oder das aussortierte Puzzlestück wird solange beiseite gelegt bis es irgendwann wieder passt. Nichts ist unmöglich im Puzzle des Lebens.

Die Puzzles des Leben können sehr unterschiedlich sein. Die einen haben sich ein leichtes Puzzle mit wenigen Teilen ausgesucht und sind damit sehr zufrieden. Andere packen viel zu viel in ihr Puzzle und bekommen es nie fertig gestellt.

Jeder ist für sein Puzzle selbst verantwortlich. Für die Anzahl der Teile und den Schwierigkeitsgrad. Und wir sollten nie vergessen, dass puzzeln Spaß machen sollte. Wir sollten nicht zu verbissen versuchen unser Puzzle zu vervollständigen, es zu perfektionieren. Aber einfach darauf vertrauen, dass sich unser Puzzle schon vervollständigen wird, bringt uns auch nicht ans Ziel. Dann werden wir womöglich nie fertig.

Wir sollten unser Puzzle immer vor Augen haben. Die Teile die wir schon gelegt haben  und die Teile die wir noch unterbringen wollen. Zum Puzzeln gehört eine Portion Ehrgeiz, Disziplin und Kontinuität. Aufgeben bringt uns nicht weiter.

Und wenn es gerade mal nicht leicht ist und kein Puzzlestück zu passen oder alles aus dem Rahmen zu fallen scheint, ist es an der Zeit eine kurze Pause vom Puzzeln einzulegen. Bestandsaufnahme ist angesagt. Stimmt unser Rahmen noch? Haben sich unsere Werte vielleicht verändert? Vielleicht hilft es ja schon ein paar Puzzlestücke auszusortieren und dann passt wieder alles. Wichtig ist, dass wir uns dafür nicht verurteilen. Alles kann passieren. Wichtig ist es anzunehmen was gerade ist und es nicht bekämpfen zu wollen. Und wenn die Klarheit wieder da ist, wird einfach weitergepuzzelt.

Wir puzzeln jeden Tag, jede Stunde, jede Minute und Sekunde am Puzzle unseres Lebens. Wir bestimmen die Farben und die Formen. Wir legen Teile in bunten, schillernden Farben, aber auch neutrale oder dunkle Teile gehören dazu. Die Abwechslung  macht es aus.

Es ist unser Puzzle, wir haben es in der Hand!


Passend dazu ein faszinierendes Video von Martin von Barabü. Anschauen lohnt sich!

No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel

Ich komme gerade zurück von einem beeindruckenden Vortrag von Joey Kelly –  „No Limits – Wie schaffe ich mein Ziel“.

Joey Kelly, Mitglied der Kelly-Family, ein Teil meiner Jugend. Meine Schwester war Kelly Fan. Wir teilten uns zu drei Schwestern ein Zimmer und somit gehörte auch die Musik der Kelly Family zu meinem Alltag – ob ich es wollte oder nicht. Ich habe es damals nicht unbedingt zugeben wollen, aber im Grunde habe ich die Musik auch immer recht gerne gehört. (Jetzt weißt Du Bescheid, Finchen! ;))

In den letzten Jahren bin ich auch immer wieder mit der Kelly Family in Berührung gekommen. Habe durch Zufall Reportagen über einen der Kellys gesehen oder ein wunderbares Buch von Patricia Kelly* gelesen.

Heute hatte ich dann die Chance zu diesem wirklich tollen Vortrag zu gehen. Es ging hauptsächlich darum, wie man mit Selbstdisziplin, Ehrgeiz und zielorientiertem Handeln im täglichen Leben (und auch als Führungskraft) erfolgreich sein kann.

Die Botschaft dieses Vortrags war ganz klar: Ziele setzen uns diese mit Leidenschaft, Willen und Konsequenz verfolgen.


Ziele, ein Thema was mich seit einiger Zeit intensiver beschäftigt. Sicher habe ich immer schon Ziele gehabt. Ich wollte:

  •  eine gute Ausbildung  √
  • einen guten Job √
  • Job durch Studium sichern √
  • diverse Weiterbildungen √
  • etc.

Alles erreicht. Eigentlich ging es mir bei meinem Ziel immer nur um eins: Sicherheit. Aber ist das wirklich mein Ziel? Sicherheit? Mein Herzenswunsch?

Viele Publikationen oder auch Menschen/Vorbilder haben mich dieser Frage immer mehr nachgehen lassen. U.a. die Bücher von Veit Lindau (wie z.B. „Werde verrückt“  ) haben mir sehr gute Impulse gegeben. Oder auch die Werke von John Strelecky, die sich mit dem ZDE (Zweck der Existenz) oder den „Big Five For Life“ beschäftigen, haben mich sehr zum Nachdenken angeregt. Was ist mein Zweck der Existenz. Warum bin ich hier und was sind meine „Big Five For Live“, meine ganz persönlichen Herzenswünsche?

Ich habe angefangen mir 2014 eine Zielcollage für 2015 zu machen. Dinge die ich in 2015 gerne erreichen möchte. Und das waren keinesfalls Dinge dir mir mal eben zufliegen würden. Ich musste etwas dafür tun… und ich habe etwas dafür getan. Jeden Morgen nach dem Aufstehen konnte ich die Collage sehen. Sehen was ich erreichen will und sehen was ich erreicht habe. Ende 2015 hatte ich dann einige der kleineren Ziele erreicht, aber auch zwei größere, bei denen ich ehrlich gesagt gezweifelt habe, dass ich dies überhaupt schaffen kann. Aber es ist mir gelungen.

2016 bin ich das Thema dann noch mal angegangen, aber ein wenig anders, ohne Collage. Ich habe  Ziele für jeden Lebensbereich (Arbeit, Beziehungen, Körper, Glück, Erfolg…)  formuliert. Über mehrere Seiten habe ich eine 5-Jahres-Vision/ein 5-Jahres-Ziel verfasst. Es tut gut alles aufzuschreiben und zu visualisieren. Das macht es für mich erst greifbar. Neben den Zielen habe ich meine Werte definiert. Was ist mir wichtig im Leben? Geht es mir nur um Sicherheit und Erfolg? Oder doch eher um Herz und Gefühl? Was ist MIR wichtig.

Und aus dem ganzen ist letztendlich wieder eine Art Collage entstanden. Diesmal aber nicht mit Bildchen auf einem DINA2 Papier, sondern auf einer Magnettafel, die ich mir eigens dafür angeschafft habe. Eine Tafel die alles widerspiegelt was mir wichtig ist. Meine Ziele, meine Werte, meine Vision… meinen Zweck der Existenz, meine Herzenswünsche.

Gerade jetzt kann ich auf diese Tafel schauen und wenn ich heute schon einmal das Jahr 2016 Revue passieren lasse, kann ich sagen, dass ich schon ein paar meiner Teil-Ziele erreicht habe. An anderen bin ich noch (etwas länger) dran, aber mein Fokus ist ganz klar auf sie gerichtet und ich weiß, dass ich sie erreichen werde.

Ziele sind etwas wunderbares, etwas auf das man sich freuen kann. Und wenn man sie fokussiert und ohne „Ich MUSS“ verfolgt, dann sind sie auch erreichbar.

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*Buchtipp: Der Klang meines Lebens: Erinnerungen an stürmische und sonnige Zeiten)

In dem Buch erzählt Patricia Kelly von ihrem Leben, angefangen als Straßenmusiker, bis zu den größten Erfolgen… und ihrer Erkrankung an Brustkrebs. Ein sehr berührendes Buch.

Zitat:
Mein ganzes Leben bin ich der Liebe gefolgt. Ich habe immer an sie geglaubt. Ich habe sie gefunden, verloren, habe getrauert, bin fast gestorben, wieder aufgestanden, und erst dann kam sie zu mir. Ich musste nichts tun, außer empfangen. Die Liebe lässt sich nicht finden, sie ist ein Geschenk. Aber die Suche nach ihr lohnt sich.

Erschöpft… aber glücklich!

Am 11. Juli habe ich diesen Beitrag bei Facebook geteilt:

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Das Daumendrücken hat sich gelohnt, seit Anfang September ist alles in trockenen Tüchern. Ich werde mich beruflich verändern und zukünftig einer Sache nachgehen, die mehr meinen Interessen und Fähigkeiten entspricht und mir absolut Spaß macht.

Ich habe so lange darauf hingearbeitet und es ist so schön zu sehen, dass es jetzt wahr ist. Ich freue mich sehr auf die neue Herausforderung und bin einfach nur dankbar für die Möglichkeit und sehr glücklich.


Wenn man sich etwas wirklich wünscht,
wenn man ganz feste daran glaubt,
dass es in Erfüllung geht,
dann passiert es auch!“
– aus Zweiohrküken –