Ich wünsche…

Ich wünsche, du siehst Dinge,
die dich überraschen.
Ich hoffe, du hast Empfindungen wie nie zuvor.
Ich wünsche dir Begegnungen mit Menschen
mit einer neuartigen Sichtweise.
Ich hoffe, du lebst ein Leben,
auf das du stolz sein kannst.
Und wenn du erkennst, dass es nicht so ist,
dann wünsche ich dir die Energie
für einen Neubeginn.
Mögen die Grenzen, an die du stößt,
einen Weg für deine Träume
offen lassen.
(Altirischer Segenswunsch)

Jetzt und immer

Lass mich schlafen,
bedecke nicht meine Brust mit Weinen und Seufzen,
sprich nicht voller Kummer von meinem Weggehen,
sondern schließe deine Augen,
und du wirst mich unter euch sehen,
jetzt und immer.

Khalil Gibran

Jetzt und immer…

Papa, ich vermisse Dich.
Im Herzen bist Du immer bei mir.

In Liebe
Deine Melanie

PS: Mal ein paar Wolken für mich mit an… in fröhlich bunten Farben. 🙂

Wie die Zeit vergeht…

Mir war schon bewusst, dass ich längere Zeit nicht aktiv war auf Flügelschlag, aber dass dies länger als 1 Jahr her ist…. Hilfe, wie die Zeit vergeht.

Das lag auch daran, dass die letzten Monate alles andere als leicht für mich waren. 2018 war mit Abstand das „schwierigste“ Jahr in meinem Leben.
Schwierig deshalb, weil mir die „Handlungsmöglichkeit“ fehlte. Meine „Burnout-Zeit“ war mit Sicherheit auch nicht leicht, aber da hatte ich die Chance etwas zu ändern. Diesmal ist einfach viel geschehen, was ich nicht beeinflussen konnte.
Ich habe noch nie so viele Menschen in einem so kurzen Zeitraum verloren. Es begann mit dem Tod einer lieben Freundin, gefolgt von 5 Todesfällen in der Familie und 3 weiteren im nahen Umfeld. Darunter im April meine Oma und im Oktober mein Papa. Letzteres habe ich noch nicht ganz verstanden und verarbeitet, da es doch recht plötzlich und unerwartet kam.
Immer wieder musste ich irgendwo Kraft her nehmen, „funktionieren“… und die Energie wurde immer weniger.
Aber jetzt merke ich, wie es mir so langsam besser geht. In den letzten Wochen habe ich immer mehr versucht mir etwas Gutes zu tun. Das war vor allem ganz viel Ruhe/Stille. Es gibt Menschen die mir immer wieder sagen, dass ich mich nicht so einigeln soll. Aber es war genau das, was ich die letzten Wochen gebraucht habe. Zeit für mich. Ganz viel Zeit für mich. In der Zeit habe ich meine Wohnung komplett auf den Kopf gestellt, gewerkelt, gemacht und getan. Dabei habe ich mich von ganz vielen Dingen getrennt und fühle mich dadurch so erleichtert.
Und jetzt bin ich wieder bereit „mich zu zeigen“ und Zeit mit meinen Herzensmenschen zu verbringen. Ich freu mich drauf… Und Flügelschlag wird auch wieder mehr aufleben.

Alles Liebe
Mella

Raus aus der Depression, rein ins Leben!

Vor einiger Zeit habe ich mit Kerstin Werner über meine Depression und den Weg hinaus gesprochen. Schritt für Schritt habe ich mein altes Leben hinter mir gelassen und Veränderung zugelassen.

Danke an alle, die in dieser Zeit zu mir gestanden haben: meine Familie, meine Freunde, meine Ärzte, meine Heilpraktikerinnen (in der Eifel und Plettenberg) und so viele liebe Menschen die mir auf diesem Weg begegnet sind und mir in welcher Weise auch immer geholfen haben. DANKE!

Mehr Infos zu Kerstin Werner findest Du hier:
Kerstin Werner – Die Herzöffnerin
https://www.kerstin-werner.de/
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Das rote Strümpfchen

Als ich eines Tages wie immer traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.

Sie spürte meine Stimmung und fragte:

„Warum bist du so traurig?“

„Ach“, sagte ich, „ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“

„Hmmm“, meinte das Mädchen. „Wo hast du denn dein rotes Strümpfchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen.“

12377588_969527119804813_5385294695256334643_o„Was für ein rotes Strümpfchen?“, fragte ich sie verwundert. „Ich habe nur ein schwarzes Strümpfchen.“

Wortlos reichte ich es ihr.

Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Strümpfchen hinein. Ich bemerkte, wie sie erschrak.

„Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!“

„Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.“

„Hier, nimm“, meinte das Mädchen und reichte mir ein rotes Strümpfchen. „Sieh hinein!“

Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rote Strümpfchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war!

„Wo ist dein schwarzes Strümpfchen?“, fragte ich neugierig.

„Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum“, sagte sie. „Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rotes Strümpfchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich so viel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne, traurig zu werden, dann öffne ich mein rotes Strümpfchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser. Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rotes Strümpfchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!“

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lag ein rotes Strümpfchen mit der Aufschrift: Für dich! Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz. Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, mich am nächsten Papierkorb meines schwarzen Strümpfchens zu entledigen.

– nach Anna Egger, leicht geändert., gefunden auf www.lichtkreis.at –

Anna Egger ist Co-Autorin Buch “bildbar” Verlag-managerseminare

Hier der Link zum Buch: http://www.managerseminare.de/Verlagsprogramm/Erzaehlbar,209410

Ein kleiner Osterkorb

„Wenn Du Lust hast, begleite mich ein Stück“, sagte mein Freund zu mir. Ich tat ihm den Gefallen. Wir fuhren ungefähr fünfzig Kilometer vor die Stadt in ein großes, reiches Dorf. Vor einem behäbigen, weit ausladenden Bauernhof machte er Halt. Es dauerte eine kurze Zeit, bis ihn der Besitzer empfing.

„Sie werden sich meiner nicht erinnern“, sagte der Freund, „es war genau wie heute vor vielen Jahren am Ostersonntag. Ich kam damals in meiner größten Not zu Ihnen und bat Sie um ein Stück Brot.“ „Damals kamen viele“, sagte der Bauer. „Eben. Aber Sie hatten ein gutes Herz. Sie gaben mir nicht nur das erbetene Stück Brot. Sie gaben mir auch zwei rote Ostereier dazu und ein kleines Stück Speck. „Ein kleiner Osterkorb“ weiterlesen

Das „Innere Kind“

Vor ein paar Wochen war ich zu einem wunderschönen Tagesworkshop zum Thema „Inneres Kind“. Mir ist dort so viel über mich und meine Glaubenssätze klar geworden und ich versuche regelmäßig daran zu arbeiten.

Aber dann passiert etwas, was einen völlig aus der Bahn wirft, obwohl es eigentlich gar nicht schlimm ist. Alte Muster werden abgespielt, das innere Kind wütet und wütet. Es ist verletzt, es ist traurig und es schreit auf… und man hat es nicht im Griff. Man sagt Dinge die man nicht so meint, nicht annähernd… und dann, wenn man das alles mit Abstand betrachtet, fühlt man sich als wäre dies in einer Parallelwelt passiert. Man kann seine eigenen Gedankengänge nicht mehr nachvollziehen. „Das „Innere Kind““ weiterlesen

Der leckerste Apfel der Welt

Ist er nicht schön?

So schön rot und glänzend. Wenn ich ihn aufschneide rieche ich einen frischen, süßlichen Duft. Beim Reinbeißen ist er knackig, saftig, frisch, süßlich und zart schmelzend auf der Zunge. Ich habe noch nie einen Apfel so genossen.

„Es ist doch nur ein Apfel“  werden einige jetzt wahrscheinlich denken.

Ja, es ist nur ein Apfel, aber nach einer Woche fasten ist er für mich gerade das schönste und köstlichste was es gibt. „Der leckerste Apfel der Welt“ weiterlesen

Drei Wochen ohne…

… Ohrenstöpsel. 🙂

15292679_1390088867697751_667542034_oDas ist mir heute bewusst geworden als ich in der Mittagspause in meiner Schreibtischschublade etwas gesucht habe und meine Ohrenstöpsel-Sammlung ganz hinten fand.

Manch einer mag jetzt vielleicht denken: Na und? – Für mich ist dies jedoch ein wichtiger Schritt.

Heute vor 3 Wochen bin ich in ein neues Büro gezogen – mit einem weinenden und einem lachendem Auge. „Drei Wochen ohne…“ weiterlesen

Der verzagte Baumwollfaden

Es war einmal ein kleiner weißer Baumwollfaden, der hatte ganz viel Angst, dass er so wie er war, zu nichts nutze sei.

Ganz verzweifelt dachte er immer wieder: „Ich bin nicht gut genug, ich tauge zu nichts. Für einen Pullover bin ich viel zu kurz. Selbst für einen winzig kleinen Puppenpullover tauge ich nichts! Für ein Schiffstau bin ich viel zu schwach. Nicht mal ein Hüpfseil kann ich aus mir machen lassen! „Der verzagte Baumwollfaden“ weiterlesen