Ich trage Dich im Herzen

Vor einigen Jahren habe ich eine ganz liebe Seele kennengelernt. Wir haben uns auf Anhieb verstanden und auch wenn uns über 600 km trennten, waren wir doch immer in Verbindung.
Im Herbst letzten Jahres, hat sie ihre große Liebe plötzlich und unerwartet verloren… und es war, als wäre sie bereits da ein Stück mit gestorben. Sie hat mich gebeten weiter regelmäßig Kontakt zu halten, ihr von meinem Alltag zu erzählen, damit sie nicht ganz den Bezug zur Realität verliert. Dennoch habe ich gemerkt, dass sie jedes Mal weiter weg war.
Zuletzt habe ich zwischen Weihnachten und Neujahr ein paar Zeilen bekommen, mit den Worten, dass ich mir keine Sorgen machen soll, sie sei bei Freunden zu Besuch. Ich habe ihr weiter geschrieben und auch wenn ich keine Antwort bekam, habe ich gehofft, dass sie diese Zeilen liest… Es dauerte in den letzten Monaten immer ein paar Tage/Wochen bis ich ein Lebenszeichen bekam… und dann wieder die Bitte, dass ich ihr weiter schreiben soll. Das es ihr gut tut von mir zu hören….
Seit Weihnachten habe ich nichts mehr von ihr gehört… auch nicht auf meine Nachrichten mit der Bitte um ein kurzes Lebenszeichen. Ich hatte gehofft, dass sie sich Hilfe geholt hat und evtl. in einer Klinik ist  und mir deshalb nicht antwortet. Dann war ihr Facebook-Account gelöscht. Sie mochte Facebook nie besonders, daher dachte ich sie braucht den kompletten Rückzug.
Ich habe Mails geschrieben, angerufen und immer gehofft und gebetet, dass es ihr gut geht.

Gestern Abend habe ich erneut versucht irgendetwas herauszufinden…. und ich bin auf ihre Todesanzeige gestoßen.

Meine liebe Alex,
ich vermisse Dich, ich vermisse unseren Austausch, Deine Herzlichkeit…
Ich bin so unendlich dankbar das ich Dich kennen durfte. Danke für alles. ♥
Du bist nicht mehr da, aber ich weiß, dass unsere Seelen für immer verbunden sind. Ich trag Dich für immer im Herzen ♥

Raus aus der Depression, rein ins Leben!

Vor einiger Zeit habe ich mit Kerstin Werner über meine Depression und den Weg hinaus gesprochen. Schritt für Schritt habe ich mein altes Leben hinter mir gelassen und Veränderung zugelassen.

Danke an alle, die in dieser Zeit zu mir gestanden haben: meine Familie, meine Freunde, meine Ärzte, meine Heilpraktikerinnen (in der Eifel und Plettenberg) und so viele liebe Menschen die mir auf diesem Weg begegnet sind und mir in welcher Weise auch immer geholfen haben. DANKE!

Mehr Infos zu Kerstin Werner findest Du hier:
Kerstin Werner – Die Herzöffnerin
https://www.kerstin-werner.de/
Facebook

Das rote Strümpfchen

Als ich eines Tages wie immer traurig durch den Park schlenderte und mich auf einer Parkbank niederließ, um über alles nachzudenken, was in meinem Leben schief läuft, setzte sich ein fröhliches kleines Mädchen zu mir.

Sie spürte meine Stimmung und fragte:

„Warum bist du so traurig?“

„Ach“, sagte ich, „ich habe keine Freude im Leben. Alle sind gegen mich. Alles läuft schief. Ich habe kein Glück und ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“

„Hmmm“, meinte das Mädchen. „Wo hast du denn dein rotes Strümpfchen? Zeig es mir mal. Ich möchte da mal hineinschauen.“

12377588_969527119804813_5385294695256334643_o„Was für ein rotes Strümpfchen?“, fragte ich sie verwundert. „Ich habe nur ein schwarzes Strümpfchen.“

Wortlos reichte ich es ihr.

Vorsichtig öffnet sie mit ihren zarten kleinen Fingern den Verschluss und sah in mein schwarzes Strümpfchen hinein. Ich bemerkte, wie sie erschrak.

„Es ist ja voller Alpträume, voller Unglück und voller schlimmer Erlebnisse!“

„Was soll ich machen? Es ist eben so. Daran kann ich doch nichts ändern.“

„Hier, nimm“, meinte das Mädchen und reichte mir ein rotes Strümpfchen. „Sieh hinein!“

Mit etwas zitternden Händen öffnete ich das rote Strümpfchen und konnte sehen, dass es voll war mit Erinnerungen an schöne Momente des Lebens. Und das, obwohl das Mädchen noch jung an Menschenjahren war!

„Wo ist dein schwarzes Strümpfchen?“, fragte ich neugierig.

„Das werfe ich jede Woche in den Müll und kümmere mich nicht weiter darum“, sagte sie. „Für mich besteht der Sinn des Lebens darin, mein rotes Strümpfchen im Laufe des Lebens voll zu bekommen. Da stopfe ich so viel wie möglich hinein. Und immer wenn ich Lust dazu habe oder ich beginne, traurig zu werden, dann öffne ich mein rotes Strümpfchen und schaue hinein. Dann geht es mir sofort besser. Wenn ich einmal alt bin und mein Ende droht, dann habe ich immer noch mein rotes Strümpfchen. Es wird voll sein bis obenhin und ich kann sagen, ja, ich hatte etwas vom Leben. Mein Leben hatte einen Sinn!“

Noch während ich verwundert über ihre Worte nachdachte, gab sie mir einen Kuss auf die Wange und war verschwunden. Neben mir auf der Bank lag ein rotes Strümpfchen mit der Aufschrift: Für dich! Ich öffnete es zaghaft und warf einen Blick hinein. Es war fast leer, bis auf einen kleinen zärtlichen Kuss, den ich von einem kleinen Mädchen auf einer Parkbank erhalten hatte. Bei dem Gedanken daran musste ich schmunzeln und mir wurde warm ums Herz. Glücklich machte ich mich auf den Heimweg, nicht vergessend, mich am nächsten Papierkorb meines schwarzen Strümpfchens zu entledigen.

– nach Anna Egger, leicht geändert., gefunden auf www.lichtkreis.at –

Anna Egger ist Co-Autorin Buch “bildbar” Verlag-managerseminare

Hier der Link zum Buch: http://www.managerseminare.de/Verlagsprogramm/Erzaehlbar,209410

Ein kleiner Osterkorb

„Wenn Du Lust hast, begleite mich ein Stück“, sagte mein Freund zu mir. Ich tat ihm den Gefallen. Wir fuhren ungefähr fünfzig Kilometer vor die Stadt in ein großes, reiches Dorf. Vor einem behäbigen, weit ausladenden Bauernhof machte er Halt. Es dauerte eine kurze Zeit, bis ihn der Besitzer empfing.

„Sie werden sich meiner nicht erinnern“, sagte der Freund, „es war genau wie heute vor vielen Jahren am Ostersonntag. Ich kam damals in meiner größten Not zu Ihnen und bat Sie um ein Stück Brot.“ „Damals kamen viele“, sagte der Bauer. „Eben. Aber Sie hatten ein gutes Herz. Sie gaben mir nicht nur das erbetene Stück Brot. Sie gaben mir auch zwei rote Ostereier dazu und ein kleines Stück Speck. „Ein kleiner Osterkorb“ weiterlesen

Das „Innere Kind“

Vor ein paar Wochen war ich zu einem wunderschönen Tagesworkshop zum Thema „Inneres Kind“. Mir ist dort so viel über mich und meine Glaubenssätze klar geworden und ich versuche regelmäßig daran zu arbeiten.

Aber dann passiert etwas, was einen völlig aus der Bahn wirft, obwohl es eigentlich gar nicht schlimm ist. Alte Muster werden abgespielt, das innere Kind wütet und wütet. Es ist verletzt, es ist traurig und es schreit auf… und man hat es nicht im Griff. Man sagt Dinge die man nicht so meint, nicht annähernd… und dann, wenn man das alles mit Abstand betrachtet, fühlt man sich als wäre dies in einer Parallelwelt passiert. Man kann seine eigenen Gedankengänge nicht mehr nachvollziehen. „Das „Innere Kind““ weiterlesen

Der leckerste Apfel der Welt

Ist er nicht schön?

So schön rot und glänzend. Wenn ich ihn aufschneide rieche ich einen frischen, süßlichen Duft. Beim Reinbeißen ist er knackig, saftig, frisch, süßlich und zart schmelzend auf der Zunge. Ich habe noch nie einen Apfel so genossen.

„Es ist doch nur ein Apfel“  werden einige jetzt wahrscheinlich denken.

Ja, es ist nur ein Apfel, aber nach einer Woche fasten ist er für mich gerade das schönste und köstlichste was es gibt. „Der leckerste Apfel der Welt“ weiterlesen

Omelett-Pizza

Es wurde mal wieder Zeit etwas neues auszuprobieren. Diesmal sollte es eine Pizza sein, eine Omelett-Pizza. 😉

Zutaten für den Teig (für 1 Pizza)

    • 2 Eier
    • 50 g Creme Fraiche Kräuter
    • 1 EL Mandelmehl
    • 1 EL Flohsamenschalen
    • etwas Kokosöl

Zubereitung

Eier, Creme Fraiche, Mehl und Samen verrühren und in einer Pfanne mit Kokosöl ausbacken.

Dann nach Herzenslust belegen. 🙂

Ich habe zunächst eine Soße aus Tomaten, Tomatenmark, Basilikum und Pfeffer & Salz eingekocht und diese auf den Boden gestrichen. Man kann hier aber auch gut Pesto nehmen. Dann Mozzarella, Tomaten, Parmaschinken und etwas Parmesan darauf verteilt.

Die Pizza nun für ca. 15 – 20 Minuten bei Grillfunktion in den Ofen.

Zum Schluss habe ich noch frischen Rucola darüber gegeben.

Ich fand es sehr lecker und werde diese Pizza bestimmt noch mit anderen Belägen ausprobieren. 🙂

Die Anregung habe ich auf der Facebook Seite von Iris Arimond bekommen. Hier gibt es immer wieder ganz nette Hinweise und Tipps. Schaut mal vorbei! 🙂

Lachyoga im Repetal

Letzten Montag fand der erste Lachyoga-Kurs im Repetal statt. In den Räumen von „leben & lernen“ (im Hotelkomplex Struck, Haus Elisabeth) hatten wir eine richtig tolle Zeit und es hat so viel Spaß gemacht.

Unter den Lachyogis waren drei neue Teilnehmer, die Lachyoga vorher nicht kannten und die ohne Erwartungen – mit reiner Neugier – in die Stunde gekommen sind. Den Damen hat es sehr gut gefallen und sie fühlten sich danach locker und entspannt.

Wer es auch mal ausprobieren möchte, am 30. Januar gibt es eine  zweite Gelegenheit im Repetal.

17:15 -18:15 Uhr – Die perfekte Uhrzeit für ein Afterwork-Lachen und ein toller Start in die restliche Woche.

 

Silke und ihre Gitarre

Im November war ich zu einem Shooting bei der lieben Silke. Obwohl ich eigentlich nur Outdoor-Shootings mache, habe ich aufgrund des miesen Novemberwetters dem Versuch zugestimmt, mal drinnen Fotos zu machen.

Allerdings hatten wir dann unheimlich Glück und es war trocken und sogar die Sonne schien als ich bei Silke ankam.

Also hat Silke sich kurzerhand etwas wärmer angezogen und wir sind samt Gitarre in den heimischen Garten gegangen. Die Fotos sind wirklich sehr schön geworden.

Und ich durfte beim Fotografieren auch ein paar Klänge der Gitarre hören. 🙂